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Verraten und verkauft: Kommentar zu Lage der Kurden

Aktualisiert: 5. Juni 2019

Präsident Trump hat also verkündet, dass er die Truppen aus Syrien zurückziehen möchte. Er ermöglicht damit den türkischen Soldaten den lang ersehnten Angriff auf Manbidsch und die Kurdengebiete im Osten von Syrien.

Nachdem die Kurden gegen den IS kämpfen durften und dabei einen hohen Blutzoll leisteten, werden sie nun geradezu "Freiwild" für Erdogan, dem die kurdische Autonomie schon lange ein Graus war.


Demokratie-Spezialisten unter sich: General al-Sisi, König Salman und Präsident Trump

Trump und die schwachen Europäer überlassen die Kurden wieder einmal sich selbst - und die Kurden müssen wieder einmal miterleben, was es bedeutet, ein "nützlicher Idiot" zu sein. Nach den furchtbaren Angriffen von Saddam auf die Kurden, der jahrhundertelangen Unterdrückung durch die Osmanen und Türken und dem Kampf gegen den IS stehen die Kurden wieder einmal einem übermächteigen Feind gegenüber und wieder einmal vergisst der Westen eine Ethnie, die gerde vom Westen immer für ihre Fortschrittlichkeit, Aufgeschlossenheit, Freiheit und Tapferkeit im Kampf gegen Extremisten gelobt wurde.

Es ist eine Schande.